Frieden finden mit Herkunft, Familie und Ahnen

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Es ist ein natürliches Bestreben eines jeden Menschen, dass man mit den Eltern – wenn der Widerstand aktuell nicht zu stark ist – in Frieden kommen möchte. Oder dass wir als Kinder, die wir unseren Eltern gegenüber immer sind und bleiben werden, von ihnen gesehen werden möchten. Wir suchen nach Liebe, Zuneigung und Halt. Wir wollen einfach nur genährt, verstanden, anerkannt und gesehen werden. Und das ist ein natürlicher, menschlicher Prozess. Allerdings basiert er nicht darauf, dass Du weißt, wer Du wirklich bist. Das spirituelle Wesen, das Du wirklich bist, benötigt das nicht, sondern der Teil, der das in Dir braucht, ist ein Kind.

 

Das Kind in Dir sucht nach Liebe und Anerkennung

Ein Kind, das es damals vielleicht nicht bekommen hat oder Verletzungen in sich trägt, die womöglich überhaupt nicht mehr bewusst wahrgenommen werden. Darauf basierend ist irgendwohin eine Suche unterwegs, die regelrecht ungesteuert ist. Und es ist wichtig, dass man sich dessen bewusst wird, dass es nicht immer möglich ist, von den Eltern all das zu bekommen, was man sich wünscht – egal, ob sie physisch da sind oder nicht. Denn oftmals gibt es Verwicklungen, Verstrickungen, emotionale Gründe oder auch den Tod, der schon dafür gesorgt hat, dass die Verbindung nicht wirklich da sein konnte.

 

Wie Du Frieden finden kannst – Das Kind in Dir

Du bist unzufrieden und im Ungleichgewicht? Und Du fragst Dich, was Du tun kannst, wenn euch der Tod bereits getrennt hat und es zu Lebzeiten keine Einigung gab? Dafür musst Du lernen, dass wir nicht das sind, was wir zu sein glauben. In dem Moment, in dem dieser Mangel, dieses Bedürfnis, da ist, ist es ein Mangel, ein Bedürfnis, eine Suche und eine Sucht von einem Kind in Dir. Eigentlich müssen wir nur verstehen, dass wir in dem Moment, in dem wir genau das spüren, sehr stark mit diesem Kind identifiziert sind. Es ist nichts Schlimmes, doch wir müssen uns das bewusstmachen und erkennen, dass wir dadurch leiden.

 

Transformation und Bewusstseinsentwicklung

Um eine Transformation durchführen zu können, musst Du Dir bewusstmachen, dass Du nicht dieser kleine Teil in Dir bist, der eine Bedürftigkeit in sich trägt. Das ist die Schwierigkeit, aus diesem Modus wieder herauszukommen und mal als eine Art „externer Beobachter“ draufzuschauen. Frage Dich dabei: „Was passiert da eigentlich? Was für Gefühle und Gedanken sind da in mir?“, und ganz wichtig: „Was ist das, was ich beobachte und wer beobachtet hier?“. Wenn Du Dir diese Fragen stellst, dann löst Du die Identifikation ein Stück weit und merkst, dass Du nicht dieser kleine Teil bist, der in dem Dilemma steckt.

 

Heiße den kleinen unglücklichen Anteil in Dir willkommen

Wenn Du das nun erkannt hast, kannst Du Dich nährend um diesen Teil kümmern oder aber auch einfach beobachten und dabei ein „Willkommen heißen“ entwickeln. Mit dem willkommen heißen ist gemeint, dass man den unglücklichen Anteil in sich wahrnimmt, dessen Existenz anerkennt, ihn willkommen heißt, respektiert und ihn dadurch als zu sich zugehörig akzeptiert. Genau das ist der Aspekt der Selbstliebe!

 

Nähre Dich selbst

Durch diese Selbstliebe kannst Du Dich selbst nähren. Du kannst mit Deinem inneren, bedürftigen Kind das tun, was Du Dir immer von Mama und Papa gewünscht hast. Und das ist das Wichtige, was ich verdeutlichen möchte: Wir haben in uns einen richtigen Vater und eine richtige Mutter, ebenso haben wir einen äußeren Vater und eine äußere Mutter. Das hat auf der Resonanzebene, auf den Informationsfeldern, miteinander zu tun, aber von der praktischen Seite des Bewusstseins sind es zunächst unterschiedliche Qualitäten. Du kannst in Dir selbst eine tiefe, nährende, freundliche und liebende Mutter finden, auch, wenn Deine Mutter im Außen alles andere als das war. Du kannst in Dir einen sanften, zarten, starken, beschützenden Vater finden, auch, wenn Dein Vater im Außen anders war.

 

Auch Du kannst liebende Eltern haben – Finde sie in Dir!

Viele Menschen haben sehr Schlimmes in ihrem Leben erlebt und glauben deshalb, dass ihnen nicht geholfen werden kann oder dass sie nie mütterliche oder väterliche Liebe und Anerkennung empfinden oder bekommen können. Das liegt einzig und allein daran, dass sie sich mit dem kleinen Kind in sich identifizieren und sich dieses hilflos und allein gelassen fühlt. Du musst also nur lernen, die andere Instanz in Dir zu entwickeln.

 

Wenn Du tiefer eintauchen möchtest, bist Du herzlichst zu der human essence experience eingeladen!

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Foto: Fotolia 101142275 – Kleiner Junge und sein Teddy © motorradcbr