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Selbstbestimmt und glücklich leben: Verantwortung übernehmen!

Hier geht es zur talk about Radio Show von Christian >>>

Übernimm Verantwortung – nicht Schuld!

In der Episode 002 der talk about Radio-Show geht es um das Thema: „Verantwortung“!

Verantwortung ist die Grundlage für ein besseres, erfolgreicheres Leben – auch für eine erfolgreichere Beziehung. Die wenigsten Menschen verbinden mit dem Begriff „Verantwortung“ spontan positive Gedanken. Das kann ich eigentlich gar nicht verstehen, weil Verantwortung der Masterkey überhaupt ist. Ich sage immer gerne:

„Wer die Verantwortung abgibt, der gibt die Macht ab.“

Darunter fällt alles, was in einem Leben geschehen kann. Wenn man zum Beispiel die Verantwortung abgibt, sprich einen Schuldigen für eine unerwünschte Situation oder Zustand sucht, gibt man gleichzeitig die Macht ab, etwas zu verändern und etwas gegen diesen Zustand zu tun. Ich halte es für absolut sinnvoll und wichtig, die Verantwortung für alles zu 100% zu übernehmen. Dabei geht es nicht um Schuld, sondern um Verantwortung. Verantwortung heißt, ich setze voraus, dass die Quelle in mir ist.  Es ist daher wichtig, zu betrachten, welche Felder es gibt.

Du fragst Dich, warum es so wichtig ist, Verantwortung zu übernehmen? Ich erkläre es Dir gerne!

Verantwortung für andere

Ich werde oft gefragt, was man tun kann, wenn man selbst einen Bewusstseins-Weg geht, der Partner jedoch nicht daran teilnimmt. Du fragst Dich dann, wie Du Deinen Partner motivieren und ihn aus seiner Ahnungslosigkeit rausholen kannst? Meine spontane Antwort darauf ist: Nichts. Die Begründung ist ebenso simpel: Wir haben keine Verantwortung für andere Menschen.

Jeder hat seinen eigenen Weg, seine eigene Geschichte und ist die Fortsetzung seiner eigenen Wurzel. Da stecken ganz viele bewusste und unbewusste Themen drin, die man in seinem Leben selber erleben und verarbeiten muss. Da wissen wir meist gar nicht so genau, was wirklich gut für den Anderen ist. Wir denken zwar, wir wüssten, was er braucht. In Wirklichkeit jedoch rühren die Vorstellungen meist von eigenen Wünschen, wie wir den Anderen beispielsweise gerne verändern oder manipulieren würden. Es geht also darum, den Anderen auf seinem Weg lassen zu können. Verantwortung für jemand andern zu übernehmen bedeutet auch, dass man die leichte Neigung hat, sich über jemanden stellen zu wollen. Bei einem ausgeprägten Helfersyndrom sollte man sich fragen: Was haben beide Seiten davon? Denkt der Helfer, der andere wäre zu blöd dazu, sich selbst zu helfen oder dass er seinen Weg nicht selbst findet? Und was hat der Helfer selbst davon? Glaubt er, sich auf diesem Wege wertvoller, wichtiger zu machen?

Auch Taten nach dem Motto „Ich nehme Dir etwas ab.“ Schwächen den Anderen vielmehr, als dass sie ihm tatsächlich helfen und ihn weiterbringen. Deshalb mein Tipp: Überlasse dem Anderen die volle Verantwortung für sich selbst und schaue, ob er sie übernimmt. Dann kannst Du ihn fragen, ob er Deine Hilfe braucht und möchte. Und dann ist es eine offene, abgesprochene Geschichte – alles andere wäre übergriffig.

Es kann zwar sein, dass auf dem Schicksalsweg des Anderen Unheil liegt. Vor diesem sollen wir ihn aber gar nicht retten, denn er soll seine eigenen Lektionen lernen. Fehler zu machen ist nicht negativ, sondern bietet Dir die Möglichkeit, wertvolle Dinge zu lernen. Kein Mensch kann dem Anderen Erfahrungen abnehmen. Erfahrungen sind wertvoll und für jeden individuell. Es kann Dir keiner sagen oder für Dich bestimmen, was besser für Dich ist. Es gibt immer zahlreiche Optionen und jeder sucht für sich die naheliegendste aus. Dabei geht es nicht um die rationale Überlegung. Jeder muss in Fettnäpfchen treten und Fehler machen, auch Charakterzüge leben müssen, die womöglich nur dazu dienen, um zu einem späteren Zeitpunkt zu erkennen, dass das nicht der richtige Weg ist.

„Du musst erst sein, was Du nicht bist, um zu erkennen, was Du wirklich bist.“

Das ist ein Schlüssel für Freiheit und eine gut funktionierende Beziehung. Jeder kümmert sich um seinen Part und kann dem anderen natürlich dabei helfen, wenn die Hilfe erwünscht ist.

Verantwortung für das, was im Leben passiert

Jeder Mensch hat ein Schicksal und gerät in schicksalhafte Situationen. In dem Begriff „Verantwortung“ steckt auch das Wort „Antwort“, was an dieser Stelle ganz wichtig ist. Wie antwortest Du auf das, was Dir begegnet? Da hat jeder Mensch die Wahl! Gehst Du da konstruktiv oder destruktiv ran?

Ein kleines Beispiel: Jemand hat einen schlechten Tag und pflaumt Dich an. Du hast die Wahl, wie Du darauf reagierst. Entweder du schießt zurück, es entwickelt sich dann höchstwahrscheinlich ein Streit und Du fühlst Dich den ganzen Tag blöd. Oder aber Du lächelst zurück, nimmst Abstand zu der Situation, hörst einen schönen Song, damit es Dir körperlich wieder besser geht.

Du kannst Die Antwort immer so gestalten, dass Du Dich körperlich und seelisch mit der Antwort wohlfühlst. In der Regel sind das liebevolle, positive Reaktionen, die in Dir körperlich gute Gefühle auslösen. Ich kann einen Raum zwischen der Entscheidung und der Tat finden und dieser macht viel von der Lebensqualität aus. Stoppe immer kurz und überlege für Dich: Was wäre eine gute Antwort auf das Leben?

„Glück ist eine Entscheidung.“

Ich kann zu jedem Umstand im Leben, egal wie negativ er ist, eine positive Antwort finden – für jeden Schicksalsschlag.  Alles im Leben hat zwei Seiten. Auch der Tod kann zum Beispiel eine Erlösung sein, sodass man ihn auch als „glücklichen Umstand“ empfinden kann. Ebenso ist es mit dem Regen: Entweder man ärgert sich über ihn oder aber man erkennt und honoriert die positive Seite, dass man beispielsweise die Gartenpflanzen nicht mehr gießen braucht und die Beine hochlegen kann.

Verantwortung für mich selber

Jeder Mensch trägt bewusste und unbewusste Gedanken in sich. Viele fragen sich auch: Warum bin ich traurig oder genervt? Hierbei ist es wichtig, zu erkennen, dass diese Fragen nicht wichtig sind. Wichtig dagegen ist die Frage: Wie kann ich mich selbst in einen angenehmen Gefühlsmodus bringen? Ein erster Schritt ist, „Ja“ zu sich selbst zu sagen. Hierfür möchte ich Dir eine kleine, einfache Übung ans Herz legen: Klopfe Dir selbst auf Dein Herz, sage „Ja“ zu Dir, zeige Dir Dein Verständnis. Du wirst es sofort merken. Es ist die Selbstfürsorge, die Dich sofort entspannt. Wir sind also selbst für unsere eigenen Gefühle und Gedanken verantwortlich.

Deshalb frage Dich auch stets, welcher Gedanke Dir gut tun würde und dann denke ihn auch!

Höre ganz tief in Dich rein, was Dein Körper und Deine Seele wirklich brauchen. Wenn wir die Verantwortung übernehmen, bestimmen wir den Magneten, die Resonanz und somit unser Schicksal.

Hier geht es zur talk about Radio Show von Christian >>>Foto: Fotolia woman try to grab the sun © frankie’s