Wie und wo finde ich meine Vision?

Wo kommt eigentlich unsere wahre Vision her? Wo entsteht das, was wir wirklich für unser Leben ersehnen und wünschen, wovon wir wirklich träumen? Ich finde, es ist eine unglaublich wichtige Frage, weil wir im Leben doch alle gemeinsam immer einer Sache hinterherlaufen. Und dieses Hinterherlaufen ist wohl offensichtlich auch ein sehr menschlicher Impuls des Wachsens. Dieser Impuls kann sich in der Tiefe des Seins befinden. Dann wirkt es nicht antreibend, ziehend, zerrend, nötigend, nicht in Richtung müssen, sollen, funktionieren, sondern dann ist es eher so etwas, das uns in eine Richtung motiviert und bewegen lässt, aus einer inneren Bewegung heraus.

Die meisten Ziele, Wünsche, Träume und Visionen wachsen nicht aus der Tiefe unseres Seins, aus der Quelle, aus unserem Herzen oder unserem Körper heraus. Sondern die meisten Ziele, Wünsche, Träume und Visionen wachsen aus unserem Verstand, aus unserem Small Mind. Aus dem Bereich in uns, der glaubt, er bräuchte dieses oder jenes, um glücklich zu sein. Dieses Brauchen von diesem oder jenen basiert meistens auf Dingen, die wir in unserem Leben nicht hatten, oder wo wir glauben, wir sind da zu kurz gekommen. Oder weil wir glauben, wenn wir dieses oder jenes haben, dann fühlen wir uns glücklicher, weil wir mehr Liebe und Anerkennung bekommen und uns verbunden und dazugehörig fühlen.

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Unsere wahre Vision finden wir hinter den Gedanken

Und da merken wir schon, das sind ganz unterschiedliche Arten der Motivation. Das Eine ist etwas, das etwas braucht, das glaubt etwas haben zu müssen, damit es glücklich und zufrieden ist, damit es sich fallenlassen kann, damit es geborgen ist, damit es sich wohl fühlt usw. Und das Andere ist eher so ein inneres Aufblühen, wie eine Blume. Wenn man sich jetzt vorstelle, eine Blume hätte eine Vision, dann wäre die Vision der Blume, die schönste Blüte. Doch die Blume unternimmt keine Anstrengung dafür. Man könnte fast glauben, behaupten, fantasieren, dass die Blume diese Vision in sich trägt und das weiß und deswegen hat sie keinen Stress und keine Mühe. Jetzt wirst du vielleicht denken, die Blume hat ja doch auch kein Bewusstsein und denkt da nicht drüber nach. Das sind zweierlei Dinge, ob die Blume kein Bewusstsein hat, das ist sehr fragwürdig, denn es ist ja eine sehr bewusste Präsenz. Blumen und Pflanzen kommunizieren miteinander. Ob sie nicht denkt, das ist eine interessante Geschichte und vor allem bringt sie uns ein Stückchen darein, wo wir unsere wahre Vision finden. Nämlich hinter den Gedanken. Ich persönlich kenne keinen einzigen Menschen, der seine wahre Vision durch denken oder nachdenken gefunden hat. Ich kenne aber sehr wohl einige, die auf dem Weg sind, um ihre Visionen zu kämpfen, die sehr wohl denken, das wäre der richtige Weg. Wenn wir diese Menschen fragen und interviewen, dann fühlen sie sich auf diesem Weg nicht besonders wohl. Ich glaube nicht, dass die Blume auf dem Weg zur schönsten Entwicklung ihrer Blüte Leid dabei erfährt oder das Gefühl hat, dafür funktionieren zu müssen oder sich besonders anstrengen oder die Schönheit des jetzigen Moments aufgeben zu müssen. Sie ist immer jeweils in diesem Moment offensichtlich im stillen Bewusstsein dessen, das sie das in sich trägt, was sie werden kann.

Welche Fragen stellst du dir?

Und das ist die Frage: Weißt du, dass du das in dir trägst, was du werden kannst? Oder glaubst du, du bräuchtest noch dieses oder jenes oder müsstest noch dies oder das tun? Oder du müsstest dir noch zwei Beine wachsen lassen oder eines ausreißen, damit du das schaffst? Die Erfahrung der Vision an sich ist eine Erscheinung. Ein Politiker sagte mal: Wenn du Visionen hast, dann musst du zum Arzt gehen. Ich glaube hier geht es darum, für sich persönlich herauszufinden, nicht durch verkopftes Suchen, wo du die größte Entspannung, innere Ausdehnung, das größte Fallenlassen, das größte Entzücken, die größte Stille der Zufriedenheit, den größten Frieden, Verbundenheit erfahren kannst. Das sind die Fragen, die zur Vision hinführen. Wenn du mal guckst, welche Fragen du dir stellst, grade wenn es um Ziele, Wünsche, Träume und Visionen geht, dann sind es oftmals engere, ja kleinere Fragen, die uns auch oft stressen und sich nicht gut anfühlen.

Es geht darum Weite zu erfahren

In der Arbeit, die wir machen, mit Menschen grade in der Visionsarbeit, geht es uns darum, dass du Weite erfährst, dass du die Weite in deinem Körper wieder wahrnimmst. Die meisten Menschen fühlen sich sehr eng. Wenn du dir vorstellst der Mensch ist ein energetisches Feld, dann ist dieses Feld oftmals sehr eng durch Verkrampfung, Begrenzung durch Gedanken und Glaubenssätze. Sagen wir mal Gedanken, ob das nun Überzeugungen, Ängste oder negative Gedanken sind, das spielt erstmal gar keine Rolle. Das ist alles Mind, hier oben, das ist alles Kopf. Und dieser Kopf hat die Fähigkeit dieses Feld komplett zusammen zu ziehen und eng zu machen. In diesem Feld sind kleine Leitbahnen, in denen Lebensenergie fließt. Die Lebensenergie, die in dir fließen möchte, ist sehr minimiert. Sie trägt die Vision in sich. So wie auch die Blume in ihrem Saft die ganze Vision der schönsten Blüte schon in sich trägt. Das ist sozusagen vorgegeben, dieses große Potenzial ist da. Es ist nicht unbedingt vorgegeben, wie du es einsetzt. Es ist vorgegeben, dass du blühen kannst, dass du Blüte deines Lebens, deines Selbst, deines Seins in dir trägst.

Wie und wo finde ich meine Vision?

Lebensenergie möchte fließen

Stell dir einfach mal vor, die Blume auf dem Weg ihres Aufblühens sich viele Gedanken machen. Sie würde sich z.B. vergleichen mit anderen Blumen. Oder sie würde sehr viel darüber nachdenken, ob ein Sturm kommt oder ein Tier, das sie abbeißt oder ein Mensch, der drauf tritt. Ich könnte mir vorstellen, dass es dieser Blume nicht besonders gut geht und dass sie vielleicht gar nicht ihre Blüte erreicht, weil sie sich vorher schon extrem viel Gedanken und Sorgen macht. Weil auf dem Weg zur Blüte, wo alles frei fließen könnte, schon so eng wird, dass dieser Saft, der das Aufblühen ermöglicht, sprich die Lebensenergie, überhaupt nichts mehr transportieren kann, was das Aufblühen unterstützt. Genau das ist es, was mit uns Menschen passiert, durch das Leben das wir führen, das uns sehr eng macht und uns begrenzt, uns einschmälert und sehr oft unter unserer Würde ist und das die Idee vom Aufblühen gar nicht mehr in sich trägt, weil wir uns von Haus aus schon beschränken. Weil wir schon Angst haben, vor unserem Leuchten, unserem Licht und unserer Größe. All das sind Dinge, die uns klein halten. Das ist etwas, das viel wichtiger ist in der Visionsarbeit, anstatt darüber nachzudenken, was du dir wünschst, was du jetzt brauchst, damit du glücklich bist. Das ist oftmals nur sehr Mangel bezogen. Das heißt, wir denken, also unser Mind forscht: Wovon habe ich wenig? Was will ich haben? Das produziert alles sehr viel Gier und auch Traurigkeit, wenn du es dann nicht bekommst. Und vor allen Dingen, ist es nicht substanziell bezogen auf das, was dich glücklich machen kann, sondern es ist immer alles bezogen auf Vergängliches. Überprüfe deine Wünsche! Materielle, aber auch immaterielle Dinge sind oft ganz kurz, schnell, eng und vergänglich. Wir haben es erreicht und dann ist es auch schon wieder vorbei, weil wir es nicht halten können. Die Fragen sind: Worum geht es wirklich? Was können wir in uns halten? Was kann den Wandel der Vergänglichkeit überstehen? Den Wandel der Vergänglichkeit kann nur überstehen, was existenziell Grundlage des Ganzen ist, nämlich Lebensenergie. Es geht vielmehr darum Lebensenergie zu tanken, aufzunehmen, zu halten, fließen zu lassen, um wieder weit zu werden und sich entspannen zu können. Dieses „Ich bin Blüte“ ist in dem Moment vielleicht noch nicht sichtbar. Doch dieses Wissen „Ich bin Blüte“ zu entfalten und zu vergrößern, mit dem jeden Tag zu sein, ohne es einschränken zu lassen durch den Mind, der immer etwas braucht und haben muss. Durch dieses Brauchen und Haben müssen wird man selbst von der Körperhaltung her eng und verkrampft. Wo Enge ist, kann wenig Entfaltung sein, kann kein Lebenssaft fließen, kann keine Lebensenergie fließen. Es kann die Vision eigentlich gar nicht in dein Bewusstsein treten, was du sein kannst. Also wie du aufblühen kannst.

Von daher ist es für mich etwas sehr Schönes dir mitteilen zu dürfen, dass dieses Blüte sein in dir ist. Es ist etwas Wunderbares mit dir gemeinsam darüber zu sprechen, dass du eigentlich nur in deinem Leben schauen darfst, wo wird dein Leben weit. Welche Gedanken machen dich weit? Welche Gefühle sind in der Lage dich zur Ruhe kommen zu lassen? Dich entspannen zu lassen? Wie bist du in der Lage wieder zu lernen deine Gefühle tief fließen lassen zu können, ohne dass sie sich festsetzen oder du dich festklammerst? Überprüfe mal, wieviele Menschen du kennst, dich eingeschlossen, die glauben, wenn sie dieses oder jenes haben, dann werden sie irgendwann glücklich sein. Dieses Irgendwann tritt aber nie ein. Das ist das Problem dabei.

Blühe auf!

Wenn du lernst, das verspreche ich dir, hier und jetzt in deinem Leben deine Lebensenergie in Fluss zu bekommen und zum Ausdruck bringen zu können, dann offenbart sich in dir genau dieses Aufblühen, von dem ich hier gesprochen habe. Du wirst merken, dass du nicht suchen musst, nach irgendwelchen Wünschen und Zielen oder deiner Berufung oder deiner Vision. Das ist alles zutiefst in dir verankert. Es ist wirklich definitiv klar, wie du gemeint bist. Dieses wie du gemeint bist, dieses Aufblühen ist etwas, was du in dir praktizieren und fördern kannst. Du kannst dafür sorgen, dass du weiter wirst, dass du den Raum in dir dafür findest. Das ist wortwörtlich gemeint. Letztendlich bestehen wir rein physikalisch gesehen aus Bewusstsein und Körper. Es gibt Zwischenräume, in denen Energie und Informationen fließen können. Wenn es allerdings dort sehr eng ist, kann sich nichts entfalten und nichts an Informationen weitergegeben werden. Es ist eine ganz einfache Geschichte: Wenn du Inspiration erfährst und sie finden keinen Raum in dir, um sich auszubreiten, dann kannst du mit der Inspiration sehr wenig anfangen. Gibt es aber diese Weite, den Raum und die Entspannung in dir, dann wird aus dieser Inspiration ein künstlerisches Gemälde, eine Ouvertüre, ein wunderbarer Blog oder ein Buch, was auch immer deine Richtung ist.

Das heißt bei der Visionsarbeit geht es nicht darum etwas in deinem Kopf, in deinem Mind, zu suchen. Denn dieser ist ausgerichtet auf, sich schützen wollen, besser sein, wichtig sein, besonders sein, eher egoorientiert. Bei der Vision geht es darum zu tiefst in sich Raum zu finden und zu entwickeln, für das, was in dir bereits da ist und was wachsen möchte, für das wofür du gemacht bist, wie du gemeint bist sozusagen.

Ich wünsche dir für den Ausklang dieses Jahres und für das nächste Jahr, dass du das für dich findest. Ich habe viele Jahre gebraucht, muss ich dir ehrlich sagen, bis ich für mich persönlich den Zugang zu diesem Raum gefunden habe. Ich bin immer sehr kopforientiert gewesen. Durch das Erfahren, dass viele meiner Wünsche und Ziele mich nur kurzfristig glücklich gemacht haben, konnte ich dahin gelangen, wo ich heute bin.

Ich möchte dich einladen, Dinge zu tun, die dir gut tun im Leben und dass du dich darauf besinnst, gut zu dir selbst zu sein. Ich lade dich dazu ein, dich wieder weit zu machen, zu entspannen und gut für dich zu sorgen.

Ich wünsche dir, dass du Raum findest, auch jetzt in der Adventszeit, die manchmal zu Stress verleiten kann.

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2018-06-15T10:30:17+00:00

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